Programm 1, 2000, 72 min

Trailer Die Kunst der Stunde ist Widerstand, Oliver Stotz & Lisbeth Kovacic & Lukas Schaller, 2.5'

Frühling in Wien, Franz Novotny, 1.5'
Was war, das ist nicht umzubringen: Adolf Hitler steht vor dem Spiegel und
deklamiert FPÖ-Ideologie. (Christian Cargnelli)

Mediawatch, Antifax, 12'
Ausschnitte aus der Mittags-ZIB am Tage der Angelobung der Regierung, auf zwei Heimvideorecordern notdürftig zusammenmontiert. "Die Lage droht zu eskalieren", stottert Reporter Josef Dollinger hektisch in die Kamera, "Polizisten werden mit Eiern bombardiert" (sic!). (Dominik Kamalzadeh)

Naschmarkt & Grenze (5 Filme gegen Schwarzblau 1-2), Thomas Horvath & Niki Griedl, 1'
Eine plötzlich menschenleere Welt und 10 kleine Fremdenkinder.

Widerstand, Nils Olger & ACC, 10'
Dokumentiert in rauhen bildern die ersten Tage des Widerstands in Wien, kurz vor und nach der Angelobung der schwarz-blauen Koalition am 4. Februar 2000. Mitgefilmt wurden u.a. die Besetzung des Sozialministeriums oder der Einsatz der Wasserwerfer vor der FPÖ-Zentrale.

Sprung 2000, Sabine Marte & Billy Roisz & Klaus Filip & Oliver Stotz, 3'
Demonstrationen und TV-Bilder zu elektronischen Klängen, verdoppelt, rhythmisiert, vielfach bearbeitet. (C.C.)

commercial breakdown, Nina Bauer & Jasmin Trabichler, Amina Handke, Manuel Maxl, Elke Mayr, Simona Shimanovich, Axel Stockburger, 4'
Kurzspots zum und gegen den Zustand Österreichs. Widerstand und Vernaderung.

Was ist Kino?, Aki Beckmann & Michael Loebenstein & Claudia Slanar, 2'
Straßenumfrage im aufgewühlten Wien.

Hugo Pepper, Uni TV Wien, 5'
Rede des sozialistischen Widerstandskämpfers Hugo Pepper anlässlich der Wiener Demonstration am 12. Februar 2000.

Zufallsindoktrinator, Starsky: x-Ratz, eat it, Tapsi, Reinhart, Steve, fish.at, FOX und Freunde, 5'
Projektion frecher, hintersinniger Sprüche auf des Kanzlers Schüssel Arbeitsstätte.

0190, Muki Pakesch, 4'
Die Affinitäten politischer und kommerzieller Werbung: Unsere höchsten Diener preisen sich anständig unanständig an.

Auf Widerst@nd, Simon Arazi & Vincent Hufty, 18' (gekürzte Fassung)
Das Video lässt AktivistInnen von "get to attack" als livrierte FremdenführerInnen der etwas anderen Art auftreten, stellt Verdichtungspunkte des Widerstands vor: Radio Orange, Underground Resistance, das Aktionskomittee gegen Schwarzblau. (C.C.)

Spot, get to attack, 4'
Forderungen an die Regierung, formuliert von der kunststudentischen Aktionsgruppe "get to attack"; zerquetscht ertönt die Bundeshymne. (C.C.)