Da capo al fine - Was ich erinnere nicht was ich sehe

Da capo al fine - Was ich erinnere nicht was ich sehe
Michael Pilz

Österreich 1996/1999, 103 min, eng, dt/ger, no subtitles

(...) Abgeschnittene Kpfe, Figuren, die an den Bildrand gedrngt werden oder aus dem Bildrahmen verschwinden - all das, was die gngigen Einfhrungen ins Filmemachen verbieten, kennzeichnet die Filme von Michael Pilz, einem der kompromisslosesten (und daher strflich vernachlssigten) sterreichischen Knstler. Auch in seinem jngsten Werk "Da capo al fine" beharrt er auf der Autonomie der Kamera. Sie folgt nicht unbedingt, wie wir es gewohnt sind, der Aktion, sondern verweilt in einer Position, bis etwas in den Bildausschnitt eindringt - oder eben auch nicht. Seine Dokumentation einer lndlichen Knstlerkommune lehrt das Hinschauen, verzichtet auf jene Geschwtzigkeit, mit der uns das tgliche Fernsehen mehr und mehr zuschttet, hlt auch das Schweigen aus, stille, vertiefte Ttigkeit oder zeitenthobenes Nichtstun. (...)
Thomas Rothschild

(...) Heads that are cut off and figures that are pushed towards the edge of the frame or disappear from it altogether - all the things that are forbidden by the usual introductory manuals to film-making are typical of the films by Michael Pilz, one of the most uncompromising (and therefore sorely neglected) Austrian artists. In his most recent work, Da capo al fine, Pilz also insists on the autonomy of the camera.. The latter does not necessarily follow the action in the usual and expected way, but remains in one and the same position until something enters into our line of vision - or maybe doesn't. Pilz's documentation of a rural artists' community teaches us to look closely, foregoing the chattiness with which daily television is increasingly inundating us. It can also tolerate silence, whether it is quiet, absorbed activity or an idleness during which time seems suspended (...)
Thomas Rothschild

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