Double lives

Double lives
Helmut Stadlmann

sterreich 1993, 6:42 min,
no dialogue

A - B - C - Konzeption:
Ebene A: repräsentiert die Wirklichkeit des Alltags
Ebene B: repräsentiert die Wirklichkeit des durch Medien Vermittelten
Ebene C: repräsentiert die Fiktion des Grauens
Vor dem Hintergrund von Postkarten-Ansichten Wiens, gemischt mit permanentem Autoverkehr, werden Bilder von alltäglichen Dingen, maskierten Bewaffneten (Dokumentation und gespielt), sowie von Gewalttaten von Polizei und Straße (jeweils Dokumentar-Aufnahmen) gezeigt. Die Bilder werden verfremdet und ineinander verflochten. Der Ablauf ist nicht-dramatisch, unspektakulär, eine Reihe von Tableaus, streng verkoppelt mit der Musik, die durch einen Beat, der einer Viertel-Note entspricht, den zeitlichen Rahmen bestimmt. Er kann musikalisch betont werden oder polyrhythmisch unterlaufen werden, das Bild bleibt auf jeden Fall in diesem Zeit-Korsett.
Das Video versucht ein Spiel mit der möglichen Veränderung (z.B.Umkehrung) von Bedeutungen sowohl von Dingen des Alltags als auch von Dingen der Sphäre des Rituellen bzw. Kultischen.

Trying to play a game with the possible change of meaning of daily things, as well as of things from the ritual or cultic sphere.
Die Produktionen aus unserem Medienarchiv sind älteren Datums und daher in verschiedenen Videoformaten oder nur als Ansichtskopie vorhanden.

Wenn sie Interesse an dieser Produktion haben, bitte kontaktieren sie uns unter office@medienwerkstatt-wien.at

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