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Gesamtliste A-Z

VIDEO EDITION AUSTRIA release 02 DVD 4
Sonic Patterns / Compulsion / Negotiation Area

 
Sonic Patterns
Tucker
White Chairs
Whittaker Starship
Black And White, When Worlds Collide
Order-re-order
Modal.Patterns
INT.16/54//SON01/30x1
Chronomops
Kidds Fuzz Series: Sripes No Stars
 
Compulsion
Viki + ...
System Of Transitions
Inner Ballance
Exposed
Ein Lautgedicht
Caballito Negra
 
Negotiation Area
Der Freund
Wilder Westen
Laura - was Sie schon immer über Telefonsex wissen wollten
Lezzieflick
Club.Ware - Infrasemantic Sensory Modulation
New Novi Beograd 1948 - 1986 - 2006
 
€ 14,90 + Versandkosten

 

Tucker

 
Michaela Schwentner
 
2004, 6:00 min
 
Die Idee der Bewegung ist diesem vielschichtigen Musik-Kunst-Clip zentral. Die Illusion des unaufhörlichen Vorwärtsdrängens entsteht erst in der Montage, in der Zusammenfügung der Bilder, die an sich ganz unbewegt erscheinen. TUCKER ist ein der Abstraktion zugeneigtes Werk, das nur noch am Rande, gewissermaßen diskret auf die äußere Welt verweist. TUCKER ist ein Zersetzungs- und Verwandlungsfilm, eine ungewöhnlich bildgewaltige, dabei seltsam zarte Arbeit, die von Blickverschiebungen und ästhetisierten Bildstörungen handelt.
Stefan Grissemann

 

White Chairs

 
Alexandra Reill
 
2003/05, 8:40 min excerpt
 
Weiß, auf Weiß, fotografische Momente, Schatten und Verdoppelungen erzeugen die Frage nach Raum zwischen den Dingen, nach dem Wesen von Leere und Fülle, und beleuchten szenische Abfolgen menschlicher Kommunikationsspuren im Fluss der Zeit in einer Beleuchtung von Rückwirkungen eines Überflusses an Information auf Menschen in Informationsgesellschaften.
Alexandra Reill, Wien 2008

 

Whittaker Starship

 
Gerald Roßbacher / Michael Weingärtner
 
2005, 8:40 min
 
Drei Standbilder als Basismaterial werden mit Hilfe eines komplexen digital/analogen Feedbacksystems in direkter Reaktion zum Soundtrack auf Reise geschickt. Dabei zersetzt und rekonstruiert sich die Bildinformation bis zur völligen Auflösung in einem Balanceakt von linearer Kontrolle und systemimmanentem Chaos.

 

Black And White, When Worlds Collide

 
Masc Foundation / 39 DADA
 
2002 - 2008, 5:20 min
 
Roland Schütz, Richard Schütz, Kurt Mayr und Arno Schmid von der Wiener Gruppe "Masc Foundation / 39 DADA" thematisieren mit einer "universell verständlichen Zeichensprache" Kontrastbeziehungen. Eine Kaufmannswaage mit schwarzem und weißem Pulver in den Schalen, ein kreisrundes Fenster, dessen Sprossenmuster entfernt an eine Zielscheibe erinnert, Augen, aus denen Tränen und Bomben fallen … Diese Motive, als Realobjekte und Wandmalerei zu sehen, wiederholen sich im Video mit harten schnellen Schnitten und punkig- aggressiver Musik. In einem rü,den, klaren, neo-dadaistischen Stil wird ein konzeptueller Zusammenklang von Medienbild und Raumerlebnis inszeniert.
Jürgen Raap in: Kunstforum Band 172, Internationale Live-Art and Video Events in Viinistu, Estland

 

Order-re-order

 
Parallel Media
 
2006, 7:00 min
 
Rotierende Lichtzellen (generiert mittels Video-Feedback abgefilmt von einem Monitor bei gleichzeitiger Beschleunigung der vertikalen Bildfrequenz) werden wiederholt ins Chaos katapultiert, um sich erneut zu ordnen. Denn: "Nichts kann existieren ohne Ordnung - Nichts kann entstehen ohne Chaos." (Albert Einstein) Die integrative Klangwelt (komponiert mittels "Möbius-Sounds") emotionalisiert an der Grenze zwischen Wahrnehmung und Interpretation der abstrakten Bilder.

 

Modal.Patterns

 
Andrés Ramírez Gaviria
 
2006, 8:00 min excerpt
 
MODAL.PATTERNS zieht den wichtigsten Grundsatz der Gestalttheorie als formales und konzeptuelles Modell zur Umwandlung textueller Daten in abstrakte audiovisuelle Animationssequenzen heran. Das Projekt besteht aus der Kodierung, Visualisierung und Sonifizierung zweier Sätze. Der erste ist Roy Behrens' Buch "Design in the Visual Arts" (1984, S. 49) entnommen, das den Einfluss der Gestalttheorie auf Design und moderne Kunst diskutiert. Der zweite Satz ist ein Anagramm des ersten. Zusammen lesen sie sich wie folgt: "more than the sum of its parts. / a misshape of truth torments. /" (dt.: mehr als die Summe seiner Teile./ eine Deformation der Wahrheit ist qualvoll./)

 

INT.16/54//SON01/30x1

 
Lia
 
2005, 5:50 min
 
INT.16/54//SON01/30X1 ist aus auditiven, visuellen und programmatischen Elementen der Installation 30x1 enstanden, welche im September 2005 in der Galerie Solar, Cinematic Arts Gallery (Portugal) Premiere hatte. 30x1 zielt auf die Entwicklung einer vielschichtigen audiovisuellen Artikulation, welche an eine Vielfalt von Räumlichkeiten und Formaten angepasst werden kann. Die Installation war eine erste Manifestation dieses Systems, gefolgt von Live Performances. Dieses Video ist das erste linear aufgezeichnete audiovisuelle Werk, welches aus 30x1 hervorging. Das 30x1 Projekt wurde gefördert vom portugiesischen Kunst Institut und dem Ministerium für Kultur Portugal.

 

Chronomops

 
Tina Frank , Music: General Magic
 
2005, 2:00 min
 
Tina Frank + "General Magic": CHRONOMOPS ist eine abstrahierte Architektur aus vertikalen Farbbalken, die in unablässige Rotation versetzt wurden. In der Bewegung bildet sich ein digitaler Malstrom ab, dessen Sog die BetrachterInnen tief in sich hineinzieht. Ein System, das sich in immer neue Mobilitätsexzesse stürzt, abenteuerliche Achsensprünge vollzieht und sich vorübergehend in Zweidimensionalität auflöst - um Schwindelgefühle der höheren Art zurückzulassen.

 

Kidds Fuzz Series: Stripes No Stars

 
Tina Frank , Music: General Magic
 
2002/03, 7:29 min
 
STRIPES NO STARS aus der Serie KIDDS FUZZ ist ein Video-Exzerpt einer Performance von Tina Frank mit "General Magic". Es zeigt digitale Zeichnungen, die "live" mit Hilfe eines für Kinder entwickelten Zeichenprogrammes am Computer gezeichnet wurden. Die verschiedenen Werkzeuge generierten während des Zeichnens Töne, welche von den Musikern als Grund - lage für den gesamten Musikraum verwendet wurden. Tagesaktuelle Ereignisse, wie der Beginn des Irakkriegs, wurden in die Zeichnungen miteinbezogen.

 

Viki + …

 
Petra Buchegger
 
2005, 8:50 min
 
VIKI + … ist das frühe, freie kreative musikalische Potenzial eines kleinen Mädchens: die ungezwungene, pure Lust am Spielen, Tanzen und Singen - "ich mache das nur für mich" - ist von Wichtigkeit - Ausdruck weiblichen Begehrens von Kindheit an. Erst die Schürze mit der steirischen Harmonika, dann das Prinzessinnenkostüm mit den Kinderliedern kombiniert, im dritten Teil beide Kleidungsstücke übereinander zum Lied der Zillertaler Schürzenjäger "Frau, du bist ein Wahnsinn" zeigen, wie nah Realität/Imagination und das Symbolische bei - einander liegen.

 

System Of Transitions

 
Johannes Hammel
 
2003, 9:50 min
 
Johannes Hammels SYSTEM OF TRANSITIONS setzt den Körper einem drastischen Test aus: Stets bedroht, von einem in schwarzem Nichts endenden Raum verschluckt zu werden oder an mannigfaltigen Oberflächen und schmatzenden Sounds festzukleben, verwandelt sich ein insektoides Wesen jenseits von physischer Vernunft. In nervösen Montagen entwindet sich der Körper konvulsivisch, doch schmerzlos bis zu jenem Punkt, wo dem Vermögen des (eigenen) Körpers kaum zu trauen ist.
Michael Palm

 

Inner Balance

 
Anna Jermolaewa
 
2008, 3:00 min
 
Anna Jermolaewa legt sich auf kein Medium fest: Zeichnung, Fotografie, Installation, Performance und Video wählt sie themenspezifisch, wobei letzterem ein großer Stellenwert in ihrem Werk zukommt. Mit einfachen Mitteln dreht sie kurze Sequenzen, die sie durch looping zu eindringlichen Erzählungen formt. Durch monotone Bewegungsabläufe und ständige Wiederholung kippt das Banale - und auf den ersten Blick Harmlose - ins Bedrückende. "Von unsichtbarer Hand manipuliertes Spielzeug verwandelt sie so z. B. in bedrohlich irreale Wesen. Machtmechanismen zu entblößen, ist Jermolaewa dabei ebenso ein Anliegen wie das Offenlegen von Beziehungsstrukturen. Für die Darstellung gesellschaftlicher Missstände, der Mechanismen der Kontrollgesellschaft, patriarchaler Strukturen und des Konsums findet sie überzeugende Metaphern. Ihre vielschichtigen Arbeiten sind durch den immer anwesenden Humor leicht zugänglich, weisen aber hinter der ansprechenden Oberfläche äußerst kritisches Potential auf."
Hans-Peter Wipplinger in: Art Catalog, T-Mobil Austria, 2007

 

Exposed

 
Heidrun Holzfeind
 
2005, 39:30 min
 
EXPOSED ist ein filmisches Portrait der Tänzerin Katherine Devoir, die seit elf Jahren an Chemieintoleranz leidet. Die von synthetischen Chemikalien hervorgerufene Krankheit macht Katherine unfähig zu arbeiten und zwingt sie, isoliert und außerhalb gesellschaftlicher Normen zu leben. EXPOSED schildert Katherines Alltag am Rande des psychischen und körperlichen Zusammenbruchs und wirft einen kritischen Blick auf die amerikanische Konsumgesellschaft und Umweltpolitik. "Heidrun Holzfeind schafft ein dichtes Netz an Bildern und Informationen, Gemütszuständen und Reflexionen über diese (immer noch) rätselhafte Krankheit. Holzfeind gelingt mit EXPOSED nicht nur ein vielschichtiges Porträt von Katherine und ihrer Krankengeschichte, sondern durch den hohen Reflexionsgrad über die Krankheit und ihre Auswirkungen auch eine fundierte Gesellschaftskritik." (Wilbirg Brainin-Donnenberg)

 

Ein Lautgedicht

 
Hubert Sielecki
 
2007, 2:20 min
 
EIN LAUTGEDICHT ist Teil der Videoserie "Sehen, fünf kinematographische Sprechtexte". Nicht nur, dass dieses Gedicht des bekannten österreichischen Schriftstellers Gerhard Rühm nur aus einzelnen Buchstabenlauten besteht, auch die filmische Umsetzung von Hubert Sielecki ist gleichsam außergewöhnlich, denn jedem Buchstabenlaut wird ein Foto eines mit Blitzlicht in der Nacht aufgenommenen kahlen Astwerks zugeteilt, welches genau für die Dauer des Lautes zu sehen ist. Durch die Kürze der Bilddauer verwandelt sich das Astwerk optisch zu Blitzen, die diesen Sturm an Lauten visualisieren.
Franziska Bruckner

 

Caballito Negra

 
Claudia Klucaric
 
2005, 1:30 min
 
Dieses Video beschäftigt sich mit dem Willen, der Disziplin, der Herausforderung, auch Überforderung und damit, wie das "Werkzeug" Beine - also das Pferd - sich verselbständigen kann und automatisiert agierend den erschöpften, dann willenlosen Reiter vielleicht auch anderswohin trägt als ursprünglich von ihm intendiert … Es geht um die Ambivalenz von Disziplin und Willensstärke. Und der Hinweis, dass das schwarze Pferd schon bei Platon für die Ungebärdigkeit der Leidenschaftsnatur steht, kann vielleicht als ein Schlüssel zum Verständnis dieser eineinhalb Minuten dienen.

 

Der Freund

 
Muzaffer Hasaltay
 
2007, 12:30 min
 
Am Ende eines für Murat und Osman konfliktreich verlaufenen Tages treffen die beiden Freunde im Fußballkäfig aufeinander. Die Begegnung verläuft folgenschwer … "Das Video ist durch ein Gewalterlebnis mit einem Freund inspiriert. Gewalt, sei sie physisch oder psychisch, kann man fast in jedem Kapitel des Videos sehen und hören. Die ungereiht vorkommenden Themen wie Familie, Sprache, Religion, Kampfsport, Freundschaft, Alleinsein, Tod werden angesprochen und dienen nur der Geschichte." M. H. Featuring: Levent Sönmez, Savgi Arslan, Hayri Menders, Gerhard Hradil, Saša Lazarevic, Patrick Gomez

 

Wilder Westen

 
diekönigin
 
2006, 5:00 min
 
Erst drohen sie, ihnen die Beine zu brechen, dann vermitteln sie minderjährige Mädchen als "Penthouse Pets" an Staranwälte, Manager und Diplomaten. Ein Lauschangriff auf eine noble Wiener Begleitagentur zeigt, wie osteuropäische Mädchen in die Betten betuchter Herren geliefert werden. (Wiener Stadtzeitung Falter 35/05)

 

Laura - Was sie schon immer über Telefonsex wissen wollten

 
Si.Si. Klocker
 
2005, 18:00 min
 
Beate Foltin hat mehrere Monate als Telefonistin in einer Sexhotline gearbeitet. Nun gibt sie in unverblümter und unterhaltender Weise die Essenz ihrer Erfahrungen an das Publikum weiter. Ungeschminkt und normal, ohne die üblichen Klischees zu bedienen, führt sie als "Laura" in die professionelle Welt der Sexarbeit ein. Anhand von drei Telefonsexgesprächen zwischen "Laura" und "Stefan Michi" - gespielt von SI.SI. Klocker - Aspekte der Vermarktung von Sex und Körperformen und der damit verbundenen Illusionen lustvoll parodiert und sichtbar gemacht. LAURA zeigt uns die diversen Dramaturgien, die man als Frau beherrschen muss, um die männliche Lust zu befriedigen, manchmal geht ihr jedoch einiges daneben und auch auf die Nerven. Denn Beate Foltin alias "Laura" gibt sich mit einer lahmen Darbietung nicht zufrieden. Sie dirigiert "Stefan Michi" und dessen Wollust zu orgiastischen Höhen und hat sichtlich auch ihren Spaß daran. Es darf gelacht und auch mitgestöhnt werden.
Produktionsmitteilung

 

Lezzieflick

 
Nana Swiczinsky
 
2008, 7:00 min
 
Scheinbar mühelos präsentiert LEZZIEFLICK das Ergebnis eines (vorhersehbaren) Scheiterns: der Suche nach Darstellungen erotischer Frauenbeziehungen in allgemeinen Bildbeständen. Gefunden wurden Frauenklischees aus Bildagenturen und Pornos. Matte, pixelige Bilder von starren Frauenposen, am Telefon, bei der Massage, beim Vögeln. Aber Swiczinsky kreiert mittels Morphing-Technik in gewohnt souveräner Handarbeit aus diesen Flachbildern Bewegungen, die in die Tiefe gehen. Was in dem gefundenen Material festgezurrt und ausgeschlossen bleibt (Lesbensex, Frauenliebe), kann in den vorläufigen Bildräumen von LEZZIEFLICK aufblinken (flickern). Ein Ergebnis, das man jedem Versuch einer Dekonstruktion nur wünschen kann.
Andrea B. Braidt

 

Club.Ware - Infrasemantic Sensory
Modulation

 
Christina Goestl / Boris Kopeinig
 
2007, 1:40 min
 
CLUB.WARE - INFRASEMANTIC SENSORY MODULATION: Sampling and re-associating (s)language. Die Frage nach den "visuals", die sie während ihrer Tanznächte in Technoclubs sehen möchten, veranlasste die Medienkünstler/innen Christina Goestl und Boris Kopeinig dazu, eine Software zu schreiben, die ihre Wünsche und Ansprüche erfüllt. Es entstand ein Projekt im Spannungsfeld von software art, anti-visuals, techno- und sex-culture.

 

New Novi Beograd 1948-1986-2006

 
Sabine Bitter / Helmut Weber
 
2006/07, 20:00 min
 
Angesichts der aktuellen neoliberalen gesellschaftlichen Veränderungen des staatlich geplanten Stadtteils Neu-Belgrad lesen junge ArchitektInnen und Kulturschaffende einen Text von Henri Lefebvre, den er 1986 mit zwei Architekten als Teil eines Wettbewerbbeitrags für Neu Belgrad verfasst hat. Als heutige BewohnerInnen von Belgrad lesen sie in Architekturen des ehemaligen sozialistischen blockfreien Jugoslawiens Auschnitte des Texts von Lefebvre, um mit den Potentialen von "Das Recht auf Stadt" und "Selbstmanagement" über neue Konzepte von "Stadtbewohner" und Möglichkeiten einer "Selbstorganisation von unten" nachzudenken. Das Video ist Teil des Research-Projekts "Differentiated Neighborhoods of New Belgrade".