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Gesamtliste A-Z

VIDEO EDITION AUSTRIA release 02 DVD 1
The Point of View

 
One Shot
The Fittest Survive
One Safe Way into the Fortress Europe
Gastarbajteri Nazaj Doma
Zur Geschichtspolitik der SPÖ - und ihren Folgen
Response Ability. / Antworten können.
Das wirst du nie verstehen
Karfreitag 2005
Leben am Limit
Tetescha Us. She is Crossing Borders
60 Sekunden in den Farben meines Hemdes
 
€ 14,90 + Versandkosten

 

One Shot

 
Martin Krenn
 
2007, 2:20 min
 
In einer Einstellung wird eine Straßenszene dokumentiert, in welcher ein älterer Mann, der eine unerwartete Handlung setzt, zum Protagonisten des Kurzfilms wird. Gedreht wurde ONE SHOT in Tirana/Albanien und kann als eine Metapher auf den (Überlebens-)Kampf des Einzelnen innerhalb der postkommunistischen Gesellschaft gelesen werden.

 

The Fittest Survive

 
Oliver Ressler
 
2006, 23:40 min
 
Um auf die konkurrenzbetonte, sozial-darwinistische Hackordnung des globalen Kapitalismus vorzubereiten, bieten private Sicherheitsunternehmen eigens entwickelte Trainingsprogramme für ZivilistInnen an, in denen Konfliktsituationen bis zu Kriegsszenarien simuliert werden. Eines dieser Unternehmen ist die britische AKE Group, die laut Webpage ihren "Klienten einen Wettbewerbsvorteil verschafft, sich sicher in Gebieten engagieren zu k6ouml;nnen, die sonst für Geschäftsgelegenheiten möglicherweise nicht zugänglich wären". Das Video THE FITTEST SURVIVE basiert auf Aufnahmen aus dem 5-tägigen Kurs "Surviving Hostile Regions", der von der AKE Group in Wales in Großbritannien durchgeführt wurde.

 

One Safe Way into the Fortress Europe

 
Social Impact
 
2005, 3:30 min
 
Westeuropa macht die Grenzen dicht. Flüchtlinge ertrinken im Meer oder in Grenzflüssen, sie erfrieren bei nächtlichen Grenzübertritten, ersticken in Containern oder begehen Selbstmord in Abschiebegefängnissen. Social Impact begibt sich an die Grenze zwischen Österreich und Tschechien, um auf diese dramatischen Geschehnisse aufmerksam zu machen und dokumentiert Fluchtrouten mit Überlebensgarantie. Aktuell als Download im Internet verfügbar, als Wanderführer oder Kinowerbespot.

 

Gastarbajteri Nazaj Doma

 
Stefan Kreuzer/Nino Leitner/Nataša Siencnik
 
2007, 20:00 min
 
Der Dokumentarfilm GASTARBAJTERI NAZAJ DOMA (Gastarbeiter wieder zu Hause) ist ein essayistisches Portrait von drei jugoslawischen Gastarbeitern, die in den 1970er Jahren nach Deutschland kamen. "670 km von zu Hause entfernt", sagt Malika am Anfang des Filmes und definiert ihre geographische Emotionalität. "Zu Hause" wird zur tragenden Idee des Films, ob nun in Deutschland oder im wieder gefundenen Heimatland. Malika, Maria und Joze sind nämlich zurück gekommen nach Slowenien - nach Hause.

 

Zur Geschichtspolitik der SPÖ - und ihren Folgen

 
Thomas Korschil , Mitarbeit: Eva Simmler
 
2006, 13:40 min
 
In Teil 1, KREISKY 1972, beschwört der Bundeskanzler während des "Ortstafelsturmes" den Mythos des "Kärntner Abwehrkampfes" - bis heute Chiffre für die kollektive Verdächtigung und Herabsetzung der slowenischen Minderheit. Zugleich verharmlost er die NS-Vergangenheit eines Regierungsmitgliedes. Teil 2, NEUHAUS/SUHA 2005, zeigt Landeshauptmann Haider beim absurd anmutenden Versuch, aufgebrachten AnhängerInnen gegenüber den Rechtsstaat zu verteidigen. Ein Staatsmann biedert sich an. Ein Provinzpolitiker gibt den Staatsmann.

 

Response Ability. How do the descendants of the perpetrators deal with their history? / Antworten können. Wie gehen die Nachkommen der TäterInnen mit ihrer Geschichte um?

 
Klub Zwei
 
2006, 33:20 min
 
Wie gehen Nachkommen von Opfern und Tätern heute mit dem Nationalsozialismus um? Wie bestimmend sind solche familiären Konstellationen noch für die eigene Identität? Fragen dieser Art stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Künstlerinnenduos Klub Zwei. In RESPONSE ABILITY (antworten können) werden zwei Interviews mit Jüdinnen zueinander in Dialog gesetzt, in denen es um Sichtweisen auf das gegenwärtige Wien und den Mangel an Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit geht.
Dominik Kamalzadeh

 

Das wirst du nie verstehen

 
Anja Salomonowitz
 
2003, 52:00 min
 
In meinem Film geht es um drei Frauen, die dem, was in der Geschichtswissenschaft als Täter- und Opfergeneration bezeichnet wird, angehören. Mit ihren unterschiedlichen Lebensgeschichten, unterschiedlichen Erzählungen und Erinnerungen leben sie alle in einer Familie, in meiner Familie.

 

Karfreitag 2005

 
Martin Lasinger
 
2005, 1:30 min
 
Das ist eine wahre Geschichte. Eine Frau hat sie ihrer Greißlerin am Karfreitag 2005 erzählt. Mir hat daran gefallen, dass es im ganzen Gedenken eine Geschichte von Übersättigung und Verzicht war, von gut gemeinter Zwangsernährung und Verweigerung. Bilder finden fiel schwer. Nachdem ich das Ganze schon hingeschmissen hab, hat mir ein Freund das Waffenputzzeug geschenkt, weil er es nicht mehr daheim haben wollte.

 

Leben am Limit

 
Chris Althaler
 
2004, 17:40 min
 
In Österreich leben ca. 250.000 allein erziehende Mütter und 50.000 allein erziehende Väter. Die Caritas Linz (Eva Forster) ist Auftraggeberin für den Videofilm, der im Rahmen eines EUProjektes bei workshops von ENSI (European Network for Social Inclusion) eingesetzt wird. Zwölf Frauen thematisieren die unnötig erschwerten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, mit denen sie zu kämpfen haben und erörtern Visionen zur Entspannung der Situation.

 

Tetescha Us. She is Crossing Borders

 
Stefanie Wuschitz
 
2006, 9:20 min
 
TETESCHA US ist eine Animation, die ihren Ausgang in einem Comic-Workshop nimmt, den Stefanie Wuschitz und Korinna Lindinger in einem palästinensischen Flüchtlingslager organisierten, dem Camp Beddawi im Nordlibanon. Palästinensische Mädchen zeichneten Comic- Geschichten und fotografierten. Stefanie Wuschitz basierte ihre Animation auf deren Zeichnungen und Fotos. Das zentrale Thema der Arbeit ist die Unmöglichkeit einer Representation der Konflikte im Nahen Osten in Form einer einzigen kohärenten Erzählung.

 

60 Sekunden in den Farben meines Hemdes

 
Karl-Heinz Klopf
 
2006, 1:30 min
 
In Form von vertikalen Farbbalken eines Hemdes des Künstlers baut sich im Sekundentakt eine fiktive, siebenfärbige Diagrammkurve auf. Dazu piepst synchron der Countdown eines elektronischen Zeitmessers. Diese minimalistische Animation ist der Versuch eines ironischen Kommentars zu globalen Entwicklungen und Übersteigerungen wie z.B. Aktienkursen, Gebäudehöhen, Geschwindigkeiten.