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Gesamtliste A-Z

VIDEO EDITION AUSTRIA release 02 DVD 3
Composition / Passages

 
Composition
Russian Elephant
Kismet, oder Tu, was du willst
Kúpele Central
Swans
Unruhe
Prelude
Ortem
Distinct_moments
Im Dickicht
Arbeitsmuster
The Seen Wall Of Lost Eden
 
Passages
Trivial Europe
John Lautner, The Desert Hot Springs Motel
Lember-Czernowitz. Eine bukowinische Reise
Underground Butterflies
Holiday Destinations Summer 2006
 
€ 14,90 + Versandkosten
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Russian Elephant

 
Tommy Schneider
 
2003, 10:00 min
 
Man kennt den russischen Bären als Symbol für Macht und Stärke, aber was weiß man über den russischen Elefanten? Ein Rätsel? In St. Petersburg gibt es Indizien für seine Präsenz, ein wichtiger Hinweis aber findet sich nahe Palmyra in der syrischen Wüste. Dank Materials von Dimitri Popov, Erik S. Tesch, Andy Warhol und besonders Alexander Rogoschkin sowie Andi Kraus/Space Orchestra of Benares konnte dieses Video ohne russisches Visum entstehen.

 

Kismet, oder Tu, was du willst

 
Doris Mayer
 
2004, 1:10 min loop
 
Kismet: unausweichliches Schicksal
"Tu, was du willst - alles ist vorbestimmt" oder "Tu, was du willst - alles deine Entscheidung"? Eine Super-8 Sequenz aus den 1970er Jahren - im Retourlauf abgefilmt - und eine digitale Videosequenz von 2004 sind durch Überblendungen zum Film montiert und werden im Loop gezeigt.
Kúpele Central

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Kúpele Central

 
Sabine Maier
 
2004/05, 4:40 min
 
Der Fund einer Postkarte in einem Antiquariat in Bratislava, auf welcher zwei Kinder Grüße an ihre Eltern von der Spartakiada in Prag schickten, und die Entdeckung eines alten, verlassenen, vormals kommunistischen Schwimmbads gaben den Anstoß f&uum;r diesen Film.
Anfänglich assoziativ im Umgang mit den Bildern - synchrone Bewegung, farbige Kostüme, Ästhetik und Raum - wird die Auseinandersetzung zunehmend dichter.

 

Swans

 
Samuel Schaab
 
2006/07, 3:50 min
 
Schwäne gleiten übers Wasser, tauchen, verharren. Eine natürliche Bewegung wird in eine künstliche abgeleitet und mit neuer Bedeutung aufgeladen. Die spezielle Physiognomie und Beweglichkeit des Schwans wird zum Ausdrucksträger eines fremden Charakters. Bewegungen und Pose werden durch eine düstere soundscape eingefasst und dramatisiert. Die Tonspur besteht aus einer elektronisch verfremdeten Orchesteraufnahme.

 

Unruhe

 
Rudolf Müller, Sound: Thomas Pötz (KAVA)
 
2008, 7:40 min
 
Die Frau, das Kind, der Mann, das Meer. Der Brennspiegel ist auf eine Szene am Strand von Irgendwo gerichtet. Alle Charaktere haben in diesem Moment die Freiheit der Entscheidung - wohin sie sich bewegen, was sie tun und was durch ihr Handeln ausgelöst wird. Das Bild bringt die Phantasie in Bewegung. "Die Freiheit ist in einer gewissen Nuance oder Qualität der Handlung selbst zu suchen und nicht in einer Beziehung dieser Handlung zu etwas, was sie nicht ist, oder zu etwas, was sie hätte sein können." (Bergson)

 

Prelude

 
Annja Krautgasser
 
2008, 3:30 min
 
Menschen, aus der Ferne beobachtet. Sie schlendern, spazieren ohne erkennbares Ziel oder joggen. Sie wirken unbeschwert, wie Touristen oder Familien beim Sonntagsspaziergang im Park. Der Ort, den sie durchqueren, ist jedoch eine leere, helle Fläche, lediglich die Wege sind skizzenhaft angedeutet, ein streng geometrischer Plan. Ebenso ausradiert sind alle Geräusche und somit mögliche Hinweise auf die Verortung. PRELUDE ist ein verspieltes und zugleich konzentriertes Suchbild, das zahlreiche Bezüge zu anderen Medien wie Fotografie und Architektur, zu anderen Epochen des bewegten Bildes oder zu neuen Technologien anbietet.
Andrea Pollach

 

Ortem

 
Dariusz Kowalski
 
2004, 20:00 min
 
Thema der Arbeit ist das Verkehrssystem der U-Bahn, welches durch seine unterirdische Architektur eine spezifische Raum- und Wahrnehmungssituation schafft. Der Film als ab - strakter Essay fokussiert Phänomene wie: Geschwindigkeit, Wahrnehmung, Architektur, Erinnerung und untersucht das Flüchtige und Anonyme der Alltagserfahrung. Die Auseinandersetzung mit der Darstellbarkeit von Räumen und Orten trifft auf reale Architektur. Die filmische Reflexion der sozialen & kulturellen Dispositive des urbanen Raumes lotet die Schnittstellen aus, die ihn konstruieren.

 

Distinct_moments

 
Gertrud Fischbacher
 
2003, 1:00 min loop
 
Den bestimmten Moment einfangen - den Moment, in dem der Sturm am stärksten ist, durch das Laub fegt, die Bäume biegt. Der Originalsound bildet die akustische Ebene.

 

Im Dickicht

 
Jutta Strohmaier, Sound: Markus Mayerhofer
 
2005, 2:15 min
 
Das Video IM DICKICHT zeigt einen Weg durch einen verwachsenen Auwald, welchen die Künstlerin mit Einzelbildern dokumentiert hat. Jeder kleine Schritt ein Foto. Im ersten Teil des Animationsfilms entsteht die filmische Bewegung durch Perforation der einzelnen Bilder. Mit dem Stoppen der Bewegung wird der Raum, der in der ersten Sequenz ständig zu zerfallen scheint, verdichtet, um sich dann gegen das Blau des Himmels hin aufzulösen. Eine eindeutige räumliche Zuordnung ist nicht mehr möglich.

 

Arbeitsmuster

 
alien productions
 
2003, 6:10 min
 
ARBEITSMUSTER ist eine Auseinandersetzung mit der Geschichte des Webstuhls, der Automatisierung und deren sozialen Folgen. Das Projekt besteht aus mehreren Teilen: eine Installation in der Factory (eine ehemalige Weberei) in Krems, eine Performance für Weberin und Electronics und eine Radiokunstarbeit beleuchten, wie Josef-Marie Jacquards Erfindung des automatischen Webstuhls seit 1805 die Arbeitswelt und das Verhältnis Mensch-Maschine verändert hat. Persönliche Interviews mit ehemaligen Weberinnen, Klang- und Bildaufnahmen der Installation, sowie der Mitschnitt der Live-Performance bilden das Material, das in dieser Videoarbeit neu verwoben wird.

 

The Seen Walls Of Lost Eden

 
Anna Mitterer
 
2006, 4:40 min
 
Verloren wie ein Exilant wandert die schwarze Figur eines alten Mannes (dargestellt von der Künstlerin selbst) auf der Autobahn in die "Nacht des Fortschritts", "ausgesperrt aus dem verlorenen Eden", zwischen den in die Landschaft gesprengten Kraterwänden. Abwechselnd der souveräne Blick von oben, der die deplazierte menschliche Gestalt auf der Autobahn fast tragikomisch wirken lässt, und die der subjektiven Erfahrung des stolpernden Individuums folgende Kamera. Der Ton forciert diesen Unterschied (Wind/imaginärer Verkehrslärm). Der Protagonist könnte einem Beckettschen Drama entlehnt sein, ist aber auch von der viktorianischen Figur des alternden englischen Kunsttheoretikers und Sozialkritikers John Ruskin beeinflusst, in diesem Zusammenhang auch der Satz, der das Video zu einem loop schließt.

 

Trivial Europe

 
Die Fabrikanten
 
2007, 60:00 min
 
Was ist an Europa europäisch und wie alltäglich ist unser Alltag? Fast jedes europäische Land ist mit klischeehaften Bildern vorbelastet. Aber welche Rolle spielen diese Images für vernetzte und kulturaffine Zeitgenossen? Diesen Fragen ging das Künstlerkollektiv DIE FABRIKANTEN bei nächtlichen Stadtwanderungen nach. Dabei ließen sie sich von BewohnerInnen der Städte Thessaloniki, Novi Sad, Linz, Essen und Liverpool zu deren Lieblingsorten führen. Das Ergebnis ist eine Europadurchquerung der anderen Art.
John Lautner, The Desert Hot Springs Motel

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

John Lautner, The Desert Hot Springs Motel

 
Sasha Pirker
 
2007, 10:30 min
 
Wie die zur Stimme gehörende Person erschließt sich auch das Gebäude, an dem die Kamera hängen bleibt, erst nach und nach. Es ist das Desert Hot Springs Motel (1947) des Architekten John Lautner (1911-1994), 150 km östlich von Los Angeles. Und die rauhe, offensichtlich einem älteren Mann gehörende Stimme erzählt das Leben des Schriftstellers Steve Lowe, der das Wüstenmotel 2000 gekauft, renoviert und den jahrzehntelang unterbrochenen Gästebetrieb wieder aufgenommen hat. Erst allmählich erschließt sich der Sinn der parallel laufenden Ton- und Bildspur. Gebäude und Hausherr nähern sich immer mehr einander an, als hätten die beiden aufeinander gewartet. Matthias Dusini (gekürzt)

 

Lemberg-Czernowitz. Eine bukowinische Reise

 
Bernadette Huber
 
2007, 6:50 min
 
Bett, Mensch, Tür, Fenster gleichsam im Stillstand, Land und Himmel wehen vorbei. Bewegt ist die Kamera, schaut schamlos. Zeit im Zug ist andere Zeit. Sitzen, Reden, Essen, Schlafen, Ein- und Aussteigen im Takt der Bahnhöfe. 266 Kilometer in sechs Stunden von Lemberg nach Czernowitz, einst Zentrum jüdisch-deutschsprachiger Kultur, Stadt der Bücher, Kleinwien des Ostens, heute in der Ukraine, nur eine Zeitreise entfernt. Über "Zukunft" spricht Bronislav Tutelman, Jude, Künstler, Wodkatrinker, Kind dieser Stadt.

 

Underground Butterflies

 
Karmen Stoyanovr
 
2007, 3:00 min
 
Kamen Stoyanov dokumentiert in seiner Video- und Diaprojektion UNDERGROUND BUTTERFLIES einen Mann, der in einer U-Bahn Passage in Rom Papierschmetterlinge verkauft. Die Dias sind in einer Reihenfolge aneinander gereiht, die den Verkäufer dabei zeigen, wie er Stück für Stück die Schmetterlinge an die Wand klebt, bis ein rechteckiges Muster entsteht. Die fotografische Sequenz wird zu einem filmischen Szenario, welches ein Ereignis zeigt, das nur über eine längere Zeit wahrgenommen werden kann.
Holiday Destinations Summer 2006

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Holiday Destinations Summer 2006

 
Nicole Pruckermayr
 
2007, 7:20 min excerpt
 
Der dringende Wunsch nach einem Urlaub steht im Vordergrund, allerdings ist dieser unmöglich. Der Ausweg erscheint in Form von Kurzbesuchen im Internet zu Webcams ferner Destinationen. Warum nicht sekundenlange Urlaube vom Alltag machen? Die Person reist so quer durch die Welt und zeigt nun ihr sehr persönliches Urlaubsvideo. Fraglich bleibt, welcher Ort tatsächlich besucht wurde. Nicht hier, nicht dort, irgendwo dazwischen, eine Heterotopie?